Fliege fragt
Unfaire Hetze |
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Überfälliger Anstoß zur Diskussion |
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Weder noch, er will sich nur wichtig machen. |
10% |
bei insgesamt 308 Stimmen
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Jürgen Fliege: "Ein Glaube ohne Ahnen ist tot!"
Neues Buch von Jürgen Fliege gibt Verstorbenen eine Schlüsselposition
In die Diskussion um den verlorenen Himmel und die verlorene lebendige Spiritualität, besonders bei den Protestanten, schaltet sich nun der "Fernsehpfarrer" Fliege ein. In seinem neuen Buch: "Ach, steh noch einmal auf, du toter Gott!" sieht er eine wiederbelebte Religion nur da, wo sie den Weg über die Verstorbenen nimmt. Fliege: "Den Himmel gibt es nur jenseits des Friedhofs zu erfahren. Die toten Eltern und der tote Gott (Nietzsche) sind sich nahe". Den Ahnen und Verstorbenen sei in der Kirche ihr Platz weggenommen worden. Ethik sei an die Stelle dieser Mystik getreten. Um die verlorene Dimension des Glaubens wieder zu finden, sei die Versöhnung mit den verstorbenen Eltern notwendig. Fliege: "Früher musste man, um in die Kirche zu gehen, über den Friedhof. Dieses tiefe Erlebnis ist uns verloren gegangen."
Lesen Sie dazu auch die aktuelle Rezension des Philosophen, Theologen und Publizisten Dr. Christoph Quarch:
Einfach Gottes Kinder sein
Ich weine fast nie, aber jetzt habe ich Tränen in den Augen. Die Zeilen vor meinen Augen verschwimmen. Sie erzählen von Gott, und mehr noch: Sie erzählen von mir. Sie lassen mich verstehen, was ich ahnte, aber nie wahrhaben mochte: Dass der Weg zu Gott der Weg zum Vater ist; dass der Weg zu meinem himmlischen Vater zunächst zu meinem irdischen Vater führt; und das der wichtigste Schritt auf diesem Weg „Versöhnung" heißt. Ich habe feuchte Augen. „Tränen sind auch immer Taufwasser", steht in dem Buch. Und: „Sie sind Boschafter der Seele.
„Ach, steh noch einmal auf, du toter Gott!", heißt das Buch. Jürgen Fliege hat es geschrieben. Und was es als Wunsch im Titel ausspricht, das geschieht mir beim Lesen. Der alte Gott spricht aus ihm. Er spricht seine einfache Botschaft - die gute Nachricht, die Jesus von Nazareth auf einen Satz brachte: „Lass dich lieben und dann: Liebe!" Alles andere ist zweitrangig.
Jürgen Flieges Buch atmet den Geist dieser Liebe: der Liebe Gottes, des Vaters, zu seinen Geschöpfen. Und es wirbt für eine Spiritualität, die auf diese Liebe antwortet: „Spiritualität", lese ich, „ist die Weltsicht eines Kindes, das seinen Platz kennt und darauf vertraut und spürt, dass es seine Existenz etwas Größerem oder Älterem verdankt und dies nicht vergisst. Es bleibt in der Welt. Es bleibt seinen Vätern und Müttern auf ewig verbunden."
Dass in unseren Kirchen von dieser bodenständigen Spiritualität des Herzens kaum etwas spürbar ist, regt Jürgen Fliege nicht mehr auf. Es macht ihn traurig, wie das Kind im Märchen von des Kaisers neuen Kleidern im Gottesdienst zu stehen und wieder und wieder festzustellen: „Die Kirche hat ja keinen Gott." Aber tot - tot ist dieser Gott deswegen nicht. Nur müssen wir ihm richtig begegnen lernen: „Wir müssten nur einfach seine Kinder sein", schreibt Jürgen Fliege - und wirkt das Wunder meiner Tränen. „Doch wie er selbst sagt: „Wer die Seele tief berührt, wird sich an Wunder gewöhnen müssen."
Christoph Quarch
Jürgen Fliege:
Ach, steh noch einmal auf, du toter Gott
Kösel Verlag, 192 Seiten, 15,95 Euro
ISBN 9789-3-466-36862-4
Lesen Sie aktuell dazu ein Interview mit Jürgen Fliege in den Stuttgarter Nachrichten, vom 3.4.2010 Stuttgarter Nachrichten
Die Aushändigung übernahm am 28. Mai 2009 der bayerische Ministerpräsident Horst Seehofer. Die Fotogalerie der Bayerischen Staatskanzlei finden Sie hier.

Pauli und der liebe Gott
07.01.2010 - Gabriele Pauli geht unter die Schreiberlinge: "Vertrauen wir unserem mächtigen Partner: Gott", schreibt die Vorsitzende der Freien Union im Magazin Fliege.
Spirituelle Rebellin
07.01.2010 - Gabriele Pauli mischt sich unter die schreibende Zunft: Ab sofort ist sie Kolumnistin für das Magazin des evangelischen Pfarrers und Moderators Jürgen Fliege. Zuständig für esoterische Themen, formuliert sie in der aktuellen Ausgabe ihre Vorstellung von einer besseren Welt.
Wenn andere über das eigene Leben bestimmen müssen
30.06.2009 - Bad Wörishofen Das Thema Patientenverfügungen oder andere mögliche Regelungen für die Gestaltung des letzten Lebensabschnittes beschäftigt die Menschen ja seit geraumer Zeit viel intensiver als dies früher der Fall war. Durch die neue Gesetzesregelung, die kürzlich in Kraft getreten ist und die vor allem den persönlichen Willen noch stärker in den Vordergrund gestellt hat, wurde das Thema erneut in den Fokus gerückt. Wenn sich dieses Themas dann noch zwei Medienprofis wie Fernsehpfarrer Jürgen Fliege und sein Partner, Rechtsanwalt Professor Dr. Volker Thieler, annehmen, dann strömen die Menschen offensichtlich in Massen. So geschehen bei der Veranstaltung im Tagungszentrum Inspira des Steigenberger-Hotels in der Kneippstadt. Wohl um die 400 Menschen hatten sich eingefunden und den ohnehin großen Saal bis hinaus auf den Gang besetzt.
Schauen, ob wir sie noch alle haben ...
14.06.2009 - Schwörsheim (gs) - „Ich freue mich über ihren Mut und die Entschlossenheit, als drei Kirchengemeinden ein dreifaches Band zu schließen und gemeinsam in schwieriger Zeit den Weg zu gehen“, rief Pfarrer Jürgen Fliege den Christen aus Schwörsheim, Munningen und Dürrenzimmern zu, die sich gestern mit vielen Gästen unter der Dorflinde in Schwörsheim versammelt hatten, um einen Gottesdienst zu Beginn ihres Gemeindefestes mit dem bekannten Fernsehpfarrer zu erleben. Ortspfarrer Uli Tauber begrüßte den Gast herzlich. Der Besuch Flieges war durch die Geschenk-Aktion anlässlich des 200. Geburtstages der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche in Bayern möglich geworden.
Fliege bei Maischberger in der Karwoche
08.04.2009 - Banker haben es als Ergebnis der Finanzkrise nicht leicht. Ihnen wird unverhohlen die Schuld an der schwerwiegenden Weltwirtschaftskrise zugeschrieben. Jetzt hat sich auch der Augsburger Bischof Walter Mixa in die Debatte eingemischt. Er wirft den Managern vor, sich nicht an die katholische Soziallehre gehalten zu haben.
Leben auf beiden Seiten des Flusses
04.04.2009 - Ich bin in dem Alter, in dem man die Traueranzeigen in den Zeitungen intensiver liest. Dabei spürt man, wie die „Einschläge“ langsam näher kommen. Und ganz nebenbei bemerkt man, wie der in den Anzeigen gedruckte Stern von Bethlehem und das Kreuz von Golgatha leise ihren Predigtdienst in der Seele verrichten und trösten, damit man bei Trost bleibt.
Mit frischem Fisch in die Fastenzeit
26.02.2009 - "Fasten - das bedeutet, vom Zuviel runterzukommen", sagte gestern Abend Pfarrer Jürgen Fliege. Der Geistliche hielt anlässlich des traditionellen Fischessens am Aschermittwoch in der Bayerischen Vertretung in Mitte vor etwa 300 Gästen (Cherno Jobatey, Peter Frey, Ulrich Deppendorf sowie diverse Vertreter des diplomatischen Corps) die Fastenpredigt.
Harald Schmidt ruft nach Jürgen Fliege
09.02.2009 - Für uns Pius-Brüder unter den Modelleisenbahnfans gab es nur eins: Märklin, Märklin, Märklin! Echt, unverfälscht und wahrhaftig, eine reine und bruchlose Tradition ohne einen Hauch von Zweifel oder Relativismus. Natürlich hatten wir von Andersgläubigen gehört. Aber Wörter wie Fleischmann oder Minitrix wären uns nicht einmal über die Lippen gekommen.
Die große Weihnachts-Show mit Jürgen Fliege
28.12.2008 - Er hatte viele Jahre lang eine große Fernsehgemeinde. Seine nachmittägliche Talkshow hieß nach ihm: „Fliege“. Er hatte seinen eigenen Stil, er praktizierte Seelsorge im Fernsehstudio. Jürgen Fliege schafft es immer noch, Menschen hinter dem Ofen hervorzulocken. Die Christmette in der Lutherkirche war bestens besucht, als er predigte
Gottesdiener. Der Pastor Jürgen Fliege und seine derzeitigen Widersacher
01.12.2008 - Mein letzter evangelischer Gottesdienst ist drei Jahre her. Im Frankfurter Bürgerhospital, wir waren zu fünft. Drei Greisinnen wurden in Rollstühlen dazugeschoben. Der Krankenhauspfarrer predigte über die Bremer Vulkanwerft und "die da oben", die endlich was auf die Mütze gekriegt hätten, und redete und redete, und ich schlummerte ein, bis von vorne der Satz "Jesus und seine Jünger und Jüngerinnen..." kam. Auch das noch. Unvergeßlich.
Jürgen Fliege: Kirchensprache ist politisch zu korrekt
01.11.2008 - Die Kirchensprache ist nach Meinung von TV-Moderator Jürgen Fliege die "political correctness"-Sprache unserer Zeit. Wunden, Abenteuer und Erfahrungen der Menschen würden ausgeklammert. Daher sei die Sprache der Kirche heute ein "Gewäsch, das keiner mehr versteht", kritisierte der Talkmaster und evangelische Pfarrer. Zu den religiösen Worten, die hohl klängen, gehörten Floskeln wie "frohe Botschaft", "neulich" oder "Reich Gottes".
Begegnungen
01.10.2008 - Wenn zwei Missionare im Clinch liegen, dann geht es um Glaubensfragen. Zum Beispiel um diese: Wie viel Verständnis verdienen Verbrecher?
Säkularisierte Beichte?
01.10.2008 - Die folgenden Überlegungen zeigen, daß mit der Gleichung "Talkshow = säkularisierte Beichte" kein Erkenntnisgewinn erzielt worden ist. Talkshows sind Unterhaltungssendungen, keine Beichtinstitute. Gleichwohl betont Talkmaster Jürgen Fliege immer wieder die religiöse und seelsorgerliche Dimension seiner Sendung. Nicht nur im Selbstverständnis des Moderators, auch in der Durchführung seiner Sendung herrscht an religiösen Anspielungen kein Mangel.
»Sag mir, wo der Himmel ist …«
01.10.2008 - Erste Vorbemerkung. Von einer Veranstaltung mit Fliege zu berichten, ist wie vom Kirchentag erzählen. Wenn man nicht selbst dabei war, läßt sich das Meiste nur schwer vermitteln. Zweite Vorbemerkung. Fliege ist evangelischer Pfarrer und will es bleiben. Er hält seinen Beruf für den interessantesten der Welt. In seiner Talkshow erreicht er täglich zwischen 1,5 und 2 Millionen Menschen. Ihn nicht einzuladen, um ihn zu fragen, wie er das macht, hielte ich für theologischen Hochmut.
Die Prophezeiungen von Celestine
08.11.2007 - Die Prophezeiungen von Celestine" kommt nach Deutschland Pfarrer und TV-Moderator Jürgen Fliege übernimmt die Schirmherrschaft für die Bestseller-Verfilmung von "Die Prophezeiungen von Celestine". Fliege moderierte mehr als ein Jahrzehnt die gleichnamige Talkshow, die als eines der Markenzeichen der ARD galt. Seit einem Jahr ist Jürgen Fliege wieder auf Sendung - seine Sendungen Flieges Welt und Fliege täglich werden auf dem digitalen Beratungssender Help-TV und im Rahmen der Programme von einzelnen Ballungsraumsendern wie bwfamily in Baden-Württemberg ausges
"BILD-Berichterstattung ist falsch!"
28.07.2007 - Keine Vorwürfe von Verbraucherschützern In der BILD-Zeitung von 28.7.2007 wurde der Vorwurf erhoben, Jürgen Fliege würde mit seinen Sendungen "Hilfesuchende in die Kostenfalle locken". Als Beleg dafür will BILD mehrere Testanrufe gemacht und keinen Rückruf erhalten haben.
»Fliege TV - Auf der Suche nach dem Sinn«.
25.06.2007 - Aus dem Spartenkanal Help TV soll Fliege-Fernsehen werden. Fernsehpfarrer Jürgen Fliege schafft sich damit einen Angelhaken - und die Basis für eine multimediale Verbreitung seiner Verkündigung.
HELP TV sendet live im Internet.
28.01.2007 - Der erste 24 Stunden-Fullservice-Sender in Deutschland beschreitet neue Verbreitungswege: Ab Sonntag, 28. Januar 2007, wird das Programm von Help TV parallel zum Fernsehen auch im Internet ausgestrahlt
Help TV mit „Flieges Welt"
05.11.2006 - Dortmund - Der Theologe und TV-Moderator Jürgen Fliege steht vom 5. November an wieder regelmäßig vor einer Fernsehkamera. Beim privaten Dortmunder Beratungssender Help TV werde er jeden Sonntag eine fünfstündige Sendung moderieren, teilte Help TV am Freitag in Dortmund mit. Die Sendung trage den Titel "Flieges Welt" und behandele Themen wie etwa sanfte Medizin, Selbsthilfe, Werte, bürgerschaftliches Engagement und Spiritualität. Fliege spreche mit Studiogästen mit besonderen Lebensgeschichten. Daneben könne er auch von Zuschauern direkt in der Sendung angerufen werden.
Help TV holt Jürgen Fliege zurück auf die Mattscheibe .
03.11.2006 - Der Pfarrer und langjährige TV-Moderator Jürgen Fliege kehrt auf den Fernsehbildschirm zurück. Wie der am 3. November startende Dortmunder Sender Help TV am Freitag mitteilte, empfängt Fliege jeweils sonntags im Rahmen der Sendung "Flieges Welt" Gäste mit besonderen Geschichten und beantwortet live Fragen der Zuschaue
1000. Sendung Fliege. Die erfolgreiche Talkshow im Ersten feiert Jubiläum
15.03.2001 - Ein Markenzeichen des Ersten, die Talkshow fliege wird am 15. März 2001 zum 1000. Mal ausgestrahlt. Damit beweist sie einmal mehr, dass sie keine "Eintagsfliege" im Programm ist, sondern seit ihrer ersten Sendung am 28. Februar 1994 einen festen Platz in der Publikumsgunst einnimmt.